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Datum
06. Aug. 2026
30. Juli 2026

Fünf Tage auf Österreichs größter Radsportbühne: Unsere Tour of Austria 2026

Vom 8. bis 12. Juli 2026 stand für ARBÖ Kärnten Sport Feld am See eines der wichtigsten Rennen der gesamten Saison auf dem Programm. Bei der 75. Ausgabe der Tour of Austria traf unser UCI Continental Team auf einige der stärksten Mannschaften und Fahrer des internationalen Radsports.

Fünf Etappen, rund 845 Kilometer und mehr als 11.000 Höhenmeter führten das Fahrerfeld von Graz über den Großglockner, Lienz, St. Johann im Pongau und Steyr bis zum großen Finale vor dem Wiener Burgtheater. Insgesamt gingen 130 Fahrer aus 22 Mannschaften an den Start, darunter sechs WorldTeams. Für unsere junge Mannschaft war die Österreich-Rundfahrt damit nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern auch eine wichtige Gelegenheit, sich auf der größten heimischen Bühne zu präsentieren.

Für ARBÖ Kärnten Sport Feld am See gingen Gergő Grósz, Ola Blikberg Herheim, Matthias Erlacher, Lorenz Krumpl, Christian Rush und Matic Žumer ins Rennen.

Solider Auftakt zwischen Graz und Gamlitz

Die erste Etappe führte über 188 anspruchsvolle Kilometer von Graz nach Gamlitz. Mehrere Anstiege und ein technisch forderndes Finale sorgten bereits am ersten Renntag für große Abstände im Feld.

Gergő Grósz zeigte einen starken Auftakt und erreichte als bester Fahrer unserer Mannschaft den 49. Platz. Matic Žumer folgte auf Rang 59. Beide kamen in einer größeren Gruppe ins Ziel und legten damit eine solide Grundlage für die kommenden Etappen.

An der Spitze sorgte Gregor Mühlberger für einen österreichischen Auftaktsieg. Der Fahrer des österreichischen Nationalteams setzte sich rund elf Kilometer vor dem Ziel ab und gewann die Etappe elf Sekunden vor Kevin Vermaerke.

Die Heim-Etappe von Bad Kleinkirchheim auf den Großglockner

Der zweite Renntag war für unser Team der emotionale Höhepunkt der Rundfahrt. Die Königsetappe startete in Bad Kleinkirchheim und damit mitten in unserer Heimatregion. Von dort führte die Strecke über 188,8 Kilometer und fast 3.000 Höhenmeter bis zur Bergankunft auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Großglockner.

Schon beim Start und entlang der Strecke war die Unterstützung für unsere Fahrer deutlich spürbar. Partner, Vereinsmitglieder, Freunde und zahlreiche Radsportfans sorgten für eine besondere Atmosphäre. Für unser Team war es ein außergewöhnlicher Moment, bei Österreichs größtem Etappenrennen auf den eigenen Trainingsstraßen unterwegs zu sein.

Sportlich entwickelte sich die Etappe zu einem harten Ausscheidungsrennen. Nach mehreren erfolglosen Attacken konnte sich eine neunköpfige Spitzengruppe lösen. Im Mölltal und auf dem Weg nach Heiligenblut kontrollierten die großen Mannschaften zunehmend das Tempo, bevor auf dem Schlussanstieg zur Franz-Josefs-Höhe der Kampf der Favoriten begann.

Gergő Grósz bestätigte seine starke Form und erreichte den 36. Platz. Der damals 19-jährige Ungar war damit erneut der bestplatzierte Fahrer unserer Mannschaft und verbesserte sich auch in der Gesamtwertung deutlich.

Den Tagessieg holte sich erneut Gregor Mühlberger. Er attackierte rund 4,5 Kilometer vor dem Ziel und erreichte die Franz-Josefs-Höhe als Solosieger. Die 188,8 Kilometer lange Königsetappe umfasste offiziell 2.914 Höhenmeter und endete auf 2.369 Metern Seehöhe.

Neues YouTube-Video: „Home roads, home fans“

Die besondere Bedeutung dieser Etappe haben wir auch filmisch festgehalten. In unserem neuen YouTube-Video „home roads, home fans – Stage 2 – Tour of Austria 2026“ blicken wir auf den Start in Bad Kleinkirchheim und den langen Weg bis hinauf zum Großglockner zurück.

Das Video erzählt die Heim-Etappe aus der Perspektive unseres Teams. Es verbindet den sportlichen Kampf auf einer der berühmtesten Bergstraßen Österreichs mit der Unterstützung entlang der Strecke und der besonderen Atmosphäre eines Renntages in unserer Heimatregion.

Für ARBÖ Kärnten Sport Feld am See war diese Etappe mehr als ein gewöhnlicher Renntag. Sie zeigte, wie eng unser Team mit Kärnten, dem Radclub Feld am See und der gesamten Region verbunden ist.

Das neue Video gibt es hier zu sehen:

„home roads, home fans – Stage 2 – Tour of Austria 2026“ auf YouTube ansehen

Gergő Grósz und Christian Rush überzeugen auf der dritten Etappe

Am dritten Tag führte die Rundfahrt von Lienz über den Felbertauern nach St. Johann im Pongau. Auf den 189,5 Kilometern wurde erneut mit hohem Tempo gefahren. Die Entscheidung fiel aus einer Ausreißergruppe, aus der sich Neilson Powless und Igor Arrieta im Finale absetzen konnten.

Gergő Grósz erreichte als 39. das Ziel und verlor lediglich 2:01 Minuten auf den Etappensieger. Auch Christian Rush zeigte mit Rang 49 und einem Rückstand von 2:32 Minuten eine überzeugende Leistung. Ola Blikberg Herheim beendete die Etappe auf dem 71. Platz.

Der Tagessieg ging an Neilson Powless, der sich im Bergaufsprint gegen Igor Arrieta durchsetzte. Gregor Mühlberger verteidigte unterdessen erfolgreich seine Führung in der Gesamtwertung.

Anspruchsvolles Finale rund um Steyr

Die vierte Etappe startete und endete in Steyr. Auf 170,5 Kilometern warteten mehrere kurze, steile Anstiege sowie ein technisch anspruchsvoller Schlusskurs. Besonders der Porscheberg mit seinen hohen Steigungsprozenten sorgte in der Schlussphase für zahlreiche Attacken.

Unsere Mannschaft brachte erneut alle Fahrer ins Ziel und verteidigte die gute Ausgangsposition von Gergő Grósz in der Nachwuchswertung. Nach vier Etappen lag er weiterhin auf dem siebenten Platz dieser Wertung.

Den Etappensieg sicherte sich Andrea Bagioli im Sprint einer kleinen Spitzengruppe. Gregor Mühlberger wehrte alle Angriffe auf seine Gesamtführung ab und ging mit einem Vorsprung von 1:25 Minuten in den letzten Renntag.

Finale vor dem Wiener Burgtheater

Die fünfte und letzte Etappe führte von Langenlois nach Wien. Nach den schweren Tagen in den Alpen war die 109 Kilometer lange Schlussetappe deutlich kürzer, wurde aber mit einem hohen Durchschnittstempo gefahren.

Nach der Einfahrt über Königstetten, die Dopplerhütte und Mauerbach erreichte das Feld die Wiener Innenstadt. Vor dem Burgtheater kam es zum erwarteten Sprint um den letzten Etappensieg.

Gergő Grósz schloss die Rundfahrt mit einem weiteren starken Ergebnis ab und belegte auf der letzten Etappe den 26. Platz. Matic Žumer wurde 60., Christian Rush 78., Ola Blikberg Herheim 84., Matthias Erlacher 105. und Lorenz Krumpl 118. Damit erreichten alle sechs Fahrer unseres Teams das Ziel der Tour of Austria in Wien.

Den Etappensieg holte sich der Brite Samuel Watson. Der Gesamtsieg ging an Gregor Mühlberger, der damit als erster Österreicher seit 2013 die Tour of Austria gewann. Kevin Vermaerke wurde mit 1:25 Minuten Rückstand Zweiter, Bauke Mollema belegte den dritten Platz.

Siebenter Platz in der Nachwuchswertung

Das sportliche Highlight unserer Mannschaft war die konstante Leistung von Gergő Grósz. Der 19-Jährige behauptete sich über alle fünf Etappen gegen zahlreiche Fahrer aus WorldTeams und internationalen Spitzenmannschaften.

In der abschließenden Nachwuchswertung belegte Gergő den starken siebenten Platz. Damit lag er unmittelbar vor mehreren hoch eingeschätzten Nachwuchsfahrern und beendete die Rundfahrt als bester Fahrer von ARBÖ Kärnten Sport Feld am See.

Auch die übrigen Fahrer erfüllten wichtige Aufgaben. Matic Žumer brachte seine Erfahrung in die Mannschaft ein, während Christian Rush auf mehreren Etappen mit seiner offensiven Fahrweise überzeugte. Ola Blikberg Herheim, Matthias Erlacher und Lorenz Krumpl kämpften sich durch die anspruchsvollen Bergetappen und erreichten gemeinsam mit dem gesamten Team das Finale in Wien.

Wertvolle Erfahrung auf höchstem Niveau

Die Tour of Austria 2026 war für ARBÖ Kärnten Sport Feld am See eine intensive Woche auf höchstem internationalem Niveau. Unsere Fahrer bewältigten fünf anspruchsvolle Etappen, mehr als 11.000 Höhenmeter und zahlreiche taktisch sowie technisch schwierige Rennsituationen.

Besonders die Heim-Etappe von Bad Kleinkirchheim auf den Großglockner wird dem gesamten Team lange in Erinnerung bleiben. Die Unterstützung entlang der Strecke und die Möglichkeit, unser Team vor heimischem Publikum zu präsentieren, machten diesen Tag zu einem der emotionalsten Momente der bisherigen Saison.

Mit dem siebenten Platz von Gergő Grósz in der Nachwuchswertung, mehreren soliden Etappenergebnissen und sechs Fahrern im Ziel kann die Mannschaft auf eine erfolgreiche Rundfahrt zurückblicken.

Ein großer Dank gilt unseren Sponsoren, Partnern, Betreuern und allen Fans, die uns während der Tour of Austria unterstützt haben. Ohne ihren Einsatz wäre ein Start auf dieser Bühne nicht möglich.

Die Tour of Austria hat einmal mehr gezeigt, welchen Stellenwert der Radsport in Österreich besitzt – und welches Potenzial in unserer jungen Mannschaft steckt.

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