Drei Rennen in drei Tagen, starke Konkurrenz, selektive Strecken und erneut ein guter Auftritt: Beim GP Vorarlberg am 1. Mai 2026, beim Wieselburger Rathaussprint / der ÖM Kriterium am 2. Mai 2026 und bei den Erlauftaler Radsporttagen am 3. Mai 2026 präsentierte sich das Team offensiv, geschlossen und konkurrenzfähig. Die besten Einzelresultate des Wochenendes waren Platz 5 für Christian Rush im Kriterium sowie Platz 6 für Matic Žumer beim Straßenrennen in Wieselburg.
Schweres internationales Kräftemessen beim GP Vorarlberg
Den Auftakt machte am Freitag der GP Vorarlberg p/b RadHaus Rankweil in Nenzing. Das Rennen war mit 163,1 Kilometern und rund 2.600 Höhenmetern nicht nur lang und anspruchsvoll, sondern auch das einzige UCI-Eintagesrennen in Österreich – entsprechend hochkarätig war das Feld. Für das Team war damit schon vor dem Start klar, dass in Vorarlberg im Vergleich zu den bisherigen Rennen der Radliga noch einmal ein deutlich härterer internationaler Maßstab warten würde.
Die sportliche Hoffnung lag vor allem auf Gergő Grósz und Matic Žumer, die auf dem selektiven Kurs möglichst lange in eine gute Ausgangsposition gebracht werden sollten. Der Plan war, die beiden Kapitäne an den Anstiegen der großen Runden konsequent vorne zu positionieren, damit sie für das schwere Finale noch Reserven behalten. Genau dort fiel dann aber auch die Vorentscheidung: In der letzten großen Runde setzte sich eine entscheidende Gruppe ohne Fahrer von ARBÖ Kärnten Sport Feld am See ab. Bester Teamfahrer wurde Matic Žumer auf Rang 30. Auch wenn das Resultat hinter den Hoffnungen zurückblieb, war das Rennen ein wertvoller Test gegen internationale Konkurrenz auf UCI-Niveau.
Wieselburg: Christian Rush fährt bei der ÖM Kriterium in die Top 5
Direkt nach dem Rennen in Nenzing ging es für die Mannschaft weiter nach Wieselburg, wo am Samstag der Wieselburger Rathaussprint und damit gleichzeitig die Österreichische Meisterschaft im Kriterium auf dem Programm standen. Das Rennen wurde über 42,3 Kilometer beziehungsweise 45 Runden ausgetragen und entwickelte sich zu einem intensiven Schlagabtausch, in dem vor allem Schwingshandl Intralogistics und Team Vorarlberg stark auftraten.
Inmitten dieser starken Konkurrenz zeigte Christian Rush erneut seine Klasse und fuhr auf Rang 5. Damit holte er das beste Resultat des Teams an diesem Wochenende heraus. Dahinter rundeten Sandro Jennewein als 13., Matthias Erlacher als 14. und Ákos Mindszenti als 18. das Ergebnis ab.
Offensive Vorstellung beim GP Niederösterreich
Am Sonntag folgte mit den Erlauftaler Radsporttagen GP NÖ Straße bereits das vierte Rennen der Road Cycling League Austria. Das Rennen führte über 164,8 Kilometer rund um Wieselburg und war von Beginn an sehr schnell. Schmale Straßen, viele Kurven, kleine Hügel und eine Schotterpassage machten den Kurs so schwierig, dass schon im Vorfeld mit einem echten Ausscheidungsrennen gerechnet wurde. Insgesamt erreichten nur 43 Fahrer das Ziel, 29 Fahrer schieden aus.
ARBÖ Kärnten Sport Feld am See fuhr von Beginn an offensiv. Bereits in der zweiten von sechs großen Runden konnten sich Matic Žumer und Gergő Grósz in einer Spitzengruppe festsetzen. Im Finale wurde das Rennen dann nochmals gesprengt: Während sich vorne drei Fahrer entscheidend absetzen konnten, hielt sich das Team dahinter weiterhin hervorragend im Rennen. Matic Žumer sprintete auf Rang 6, Gergő Grósz belegte Platz 11 und Christian Rush wurde 12. Damit brachte ARBÖ Kärnten Sport Feld am See gleich drei Fahrer weit vorne ins Ziel. Außerdem fuhr man im Tagesergebnis Platz 3 in der Teamwertung heraus.