Rennanalyse:
Wir haben den Rennverlauf etwas falsch vorhergesagt und sind davon ausgegangen, dass die große Selektion wie in den Vorjahren in der letzten der sechs großen Runden über die Bergwertung Aichberg erfolgen wird. Es hat sich aber bereits mit 85km to go eine 8-köpfige Gruppe gelöst in der wir leider nicht vertreten waren. Es folgten weitere „erfolglose“ Attacken in denen Fahrer von uns vertreten waren, jedoch der Abstand zur Fluchtgruppe nicht geschlossen werden konnte.
In der letzten großen Runde mit 39km zum Ziel setzte sich eine Verfogergruppe – (11 Mann) mit 5 Fahrern vom Team Hrinkow und Matic Žumer von unserem Team – ab. Hrinkow war an der Spitze nur mit einem Fahrer vertreten und investierte in der Verfolgung sehr viel um Vorjahressieger Riccardo Zoidl nach vorne zu bringen. Matic profitierte anfangs von der Situation, da er keine Führung übernehmen musste, hatte in den folgenden kleinen Runden am Anstieg aber Schwierigkeiten die Gruppe zu halten. Er rettet sich auf Rang 19 als bester vom Team ins Ziel. Eine starke solo Fahrt zeigte Gergő Grósz, der sich auf den vier kleinen Runden vom Hauptfeld absetzte und als 20. das Ziel erreichte.
Folgende Ergebnisse wurden erreicht:
19 – ŽUMER Matic
20 – GRÓSZ Gergo
31 – RUSH Christian
45 – JENNEWEIN Sandro
46 – PÖLL Stefan
53 – HERHEIM Ola Blikberg
58 – KRUMPL Lorenz
69 – JEINDL Matthias
72 – ERLACHER Matthias
DNF – SCHABERNIG Simon, FISCHER Tobias
Ergebnisliste: Computerauswertung
Insgesamt ein passabler Auftritt mit einigen sehr positiven Akzenten aber auch Fehlern aus welchen wir lernen möchten: Bei den nächsten Road Cycling League Austria Rennen werden wir mit der gesamten Mannschaft von Beginn an wachsamer und aktiver ins Rennen gehen.
Ein Vlog vom Rennen in Leonding wird in Kürze auf unserem YouTube Kanal veröffentlicht.


Fotos: Lars Eberhart
Bericht: David Polzer