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Rennen
Einzelzeitfahren Gummern - Feistritz
Datum
26. Sep. 2026
06. Sep. 2026

Stärkste internationale Rundfahrt der Saison: Matic Žumer beendet Tour of South Bohemia auf Gesamtrang sechs

Vier intensive Renntage, eine lange Fluchtgruppe, mehrere starke Etappenergebnisse und ein Fahrer in den Top 10 der Gesamtwertung: ARBÖ Kärnten Sport Feld am See beendet die Tour of South Bohemia 2026 mit einem der stärksten internationalen Rundfahrtergebnisse der bisherigen Saison.

Die viertägige Rundfahrt der UCI Europe Tour Kategorie 2.2 wurde von 3. bis 6. September im Süden Tschechiens ausgetragen. Mit Matic Žumer auf dem sechsten Gesamtrang, Gergő Grósz auf Platz 17 und Christian Rush auf Rang 28 konnte sich das Team auch in der Gesamtwertung stark präsentieren.

Žumer bringt sich mit langer Flucht in Position

Der Grundstein für das starke Gesamtergebnis wurde auf der zweiten Etappe von Český Krumlov nach Nové Hrady gelegt. Nach rund 30 Kilometern setzte sich Matic Žumer gemeinsam mit zehn weiteren Fahrern vom Hauptfeld ab. Die Spitzengruppe erarbeitete sich zwischenzeitlich einen Vorsprung von rund acht Minuten und brachte einen Großteil davon bis ins Finale.

Nach 144 Kilometern erreichte Matic einen hervorragenden siebenten Etappenplatz und verschaffte sich damit eine ausgezeichnete Ausgangsposition im Gesamtklassement.

Am Samstag folgte die entscheidende Bergetappe. Mehr als 3.000 Höhenmeter und eine anspruchsvolle Bergankunft machten die dritte Etappe zum härtesten Tag der Rundfahrt. Hier zeigte sich besonders die geschlossene Mannschaftsleistung von ARBÖ Kärnten Sport Feld am See.

Gergő Grósz wurde 17., Christian Rush 23., Matic Žumer 31. und Ola Blikberg Herheim 33. Damit erreichten gleich vier unserer Fahrer die Top 33 der Etappe. Matic konnte sich durch die Unterstützung seiner Teamkollegen im Gesamtklassement sogar auf den fünften Platz verbessern.

Ola Herheim prägt die Schlussetappe aus der Fluchtgruppe

Auf der abschließenden Etappe am Sonntag wollte das Team die starke Gesamtplatzierung absichern, gleichzeitig aber auch noch einmal offensiv fahren. Diese Aufgabe übernahm Ola Blikberg Herheim.

Der Norweger schaffte früh den Sprung in die Fluchtgruppe und verbrachte praktisch den gesamten Renntag an der Spitze. Gemeinsam mit einem weiteren Fahrer konnte er sich zeitweise einen Vorsprung von bis zu drei Minuten auf das Hauptfeld erarbeiten.

Über viele Kilometer hielt das Duo dem nachführenden Peloton stand. Erst rund fünf Kilometer vor dem Ziel, unmittelbar vor dem technisch anspruchsvollen Finale, wurde Ola wieder gestellt. Nach einem langen Tag in der Offensive erreichte er schließlich Platz 109 der Etappe.

Der Einsatz unterstrich dabei genau jene offensive Fahrweise, mit der sich das Team während der gesamten Rundfahrt präsentierte: nicht nur auf ein Ergebnis warten, sondern Rennen aktiv mitgestalten.

Matic verliert eine Position – und beendet die Rundfahrt als Sechster

Für Matic ging es auf den letzten Kilometern vor allem darum, seinen fünften Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen. Im hektischen und technischen Finale entstand jedoch eine kleine Lücke. Während ein Großteil seiner direkten Konkurrenten mit der ersten Gruppe ins Ziel kam, verlor Matic 17 Sekunden und damit noch eine Position im Gesamtklassement.

Am Ende steht dennoch ein hervorragender sechster Gesamtrang für Matic Žumer. Mit einer Gesamtzeit von 15:17:45 Stunden beendete er die Rundfahrt nur 15 Sekunden hinter Rang fünf und zwölf Sekunden vor dem Siebenten. Gesamtsieger wurde Mateusz Gajdulewicz vom tschechischen ATT Investments Team.

Auch dahinter zeigt die Endabrechnung die starke Mannschaftsleistung: Gergő Grósz belegte Rang 17, Christian Rush Rang 28 und Ola Blikberg Herheim Rang 42. Ákos Mindszenti brachte die Rundfahrt ebenfalls zu Ende und wurde 103.

Vier Tage konsequente Teamarbeit

Das Endergebnis erzählt dabei nur einen Teil der Geschichte. Über alle vier Etappen hinweg trat die Mannschaft geschlossen und taktisch sehr souverän auf. Fahrer wurden in entscheidenden Rennsituationen unterstützt, Fluchtgruppen besetzt und die Position von Matic im Gesamtklassement konsequent verteidigt.

Von Matics offensiver Fahrt und seinem siebenten Platz auf Etappe zwei über die starke Mannschaftsleistung auf der Königsetappe bis zu Olas langem Ausreißversuch am Schlusstag zeigte das Team unterschiedliche Möglichkeiten, ein internationales Etappenrennen aktiv zu gestalten.

Der sechste Gesamtrang von Matic Žumer ist schließlich die Belohnung für vier Tage konsequenter Teamarbeit und gleichzeitig eines der stärksten Resultate von ARBÖ Kärnten Sport Feld am See bei einer internationalen Rundfahrt in dieser Saison.

Die Tour of South Bohemia bildet damit einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Teams – und zeigt zum Ende der Saison, dass unsere Fahrer bei internationalen UCI-Rennen nicht nur mithalten, sondern Rennen aktiv mitgestalten und um Spitzenplatzierungen kämpfen können.

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